DIY & einfache, leckere und gesunde Rezepte und allerlei tolle Dinge zum selber machen

Rezepte

Fluffige Rosinenbrötchen wie vom Bäcker

Frische Rosinenbrötchen eignen sich prima zum Frühstück oder als Snack zwischendurch. Mit diesem einfachen Rezept kannst du gleich mehrere Rosinenbrötchen backen und dir den Weg zum Bäcker sparen.

Nicht nur Kinder lieben die leckeren Rosinenbrötchen zum Frühstück oder als Snack unterwegs. Am besten schmecken die Rosinenbrötchen noch warm mit Butter. Mit diesem Rezept kannst du die fluffigen Rosinenbrötchen schnell selber backen und hast schnell frische Rosinenbrötchen zur Hand. Lange habe ich nach dem perfekten Rosinenbrötchen Rezept gesucht, mit dem man einfach und mit wenig Zutaten schnell saftige Rosinenbrötchen erhält. Bei diesem Rosinenbrötchen Rezept wird mit frischer Hefe schnell ein Hefeteig verknetet, Rosinen hinzugefügt und nach dem Gehen lassen des Teiges Brötchen geformt und gebacken.

Wer hat eigentlich Rosinen erfunden? Rosinen wurden wahrscheinlich vor über 3000 Jahren im nahen Osten, in der Region Armenien/Persien zufällig entdeckt, als Weintrauben an der Rebe in der Sonne trockneten. Na dann guten Appetit!

Warum du das Rezept lieben wirst

Einfache Zubereitung. Mit Mehl, Hefe, Butter, Eiern einen Hefeteig kneten, gehen lassen, zu Brötchen formen und backen. So schnell erhältst du leckere Rosinenbrötchen wie vom Bäcker.

Günstige Zutaten. Die meisten der Zutaten hast du wahrscheinlich schon zuhause, Rosinen und Frischhefe werden in den meisten Supermärkten günstig angeboten. So erhältst du 8 oder 16 Brötchen, die zb. eingefroren und bei Bedarf aufgetaut werden können. So hast du immer ein leckeres Rosinenbrötchen zur Hand.

Kinder lieben diese leckeren Brötchen. Besonders Kinder lieben Rosinenbrötchen, zum Frühstück oder als Snack in der Brotdose. Der Zucker kann natürlich reduziert oder weggelassen werden, wenn eine weniger süße Variante gewünscht ist.

Fragen und Antworten

Wie Rosinenbrötchen aufbewahren?

In einem luftdichten Behälter kannst du die Rosinenbrötchen 2-3 Tage frisch halten und vermeiden, dass die Rosinenbrötchen trocken werden. Wenn die Rosinenbrötchen doch schneller trocken werden, können sie getoastet werden oder im Ofen aufgebacken, ggf. mit wenig Wasser bestrichen.

Kann ich die Rosinenbrötchen einfrieren?

Rosinenbrötchen können problemlos eingefroren werden, damit sie länger haltbar sind. Im Gefrierfach sind die Rosinenbrötchen bis zu 3 Monate haltbar. Am besten nach dem Abkühlen einzeln in Frischhaltefolie verpacken und in Gefrierbeuteln einfrieren. Gewünschte Menge dann entweder über Nacht auftauen lassen oder im Ofen ca. 3–5 Minuten bei 170-180 °C aufbacken

Welche Rosinen für Rosinenbrötchen?

Klassisch werden für Rosinenbrötchen ungeschwefelte Sultaninen verwendet. Diese sind weicher und milder im Geschmack. Aber auch Korinthen eignen sich prima für die leckeren Rosinenbrötchen.

Rosinen einweichen für Rosinenbrötchen?

Eingeweichte Rosinen fügen dem Teig noch mehr Feuchtigkeit hinzu, wodurch der Teig sehr klebrig wird. Ich empfehle, die Rosinen beim ersten Backen nicht einzuweichen. Die Rosinenbrötchen sind trotzdem super lecker. Möchtest du die Rosinen gerne einweichen, rechne damit dass der Teig sehr klebrig wird. Das ist nicht weiter schlimm. Durch längeres Kneten und gehen lassen des Teiges, lässt sich der Teig wieder leichter verarbeiten.

Wann Rosinen in den Hefeteig?

Die Rosinen werden nach dem Kneten aber vor dem „Gehen lassen“ des Hefeteigs hinzugefügt. Nach dem Vermischen der Zutaten den Hefeteig mindestens 10 Minuten kneten. Anschließend die Rosinen hinzufügen erneut leicht verkneten und im Anschluss den Hefeteig gehen lassen.

Was passt zu Rosinenbrötchen?

Am Besten schmecken die Brötchen mit Butter zum Frühstück, Brunch oder als Snack zum Kaffee oder Tee. Wer es fruchtiger mag, kann die leckeren Brötchen auch mit Marmelade oder Konfitüre bestreichen. Käse-Liebhaber können die Rosinenbrötchen auch herzhaft mit Gouda oder Brie probieren. Einige mögen die Brötchen auch mit Frischkäse oder gesalzener Butter.

Tipps

Dieses Rezept ergibt 8 Rosinenbrötchen. Möchtest du mehr Brötchen backen, kannst du die Zutaten einfach verdoppeln.

Das Kneten des Hefeteigs erfordert etwas Zeit und Geduld. Anfangs wirkt der Teig sehr nass und klebrig, aber durch längeres Kneten entwickelt sich das sogenannte Klebereiweis, wodurch der Teig geschmeidig wird. Etwas Öl auf die Hände geben, hilft dass der Teig nicht so sehr an den Händen klebt. Angefeuchtete Hände oder etwas Mehl können ebenfalls helfen.

Zutaten

Die genauen Mengenangaben findest du weiter unten in der Rezeptbox.

Mehl. Mit hellem Weizenmehl werden die Brötchen locker und fluffig. Noch feiner wird der Teig, wenn das Mehl fein gesiebt wird.

Zucker. Für 8 Brötchen werden in diesem Rezept zwei Esslöffel Zucker verwendet. Der Zucker kann natürlich reduziert werden oder ganz weggelassen werden, wenn Rosinenbrötchen ohne Zucker gewünscht sind. Am besten eignet sich heller Haushaltszucker, es funktioniert aber auch mit braunem Rohrzucker.

Frische Hefe. Für den Hefeteig eignet sich einfache Frischhefe (Hefewürfel) aus dem Kühlregal.

Butter. Butter sorgt im Hefeteig für Geschmeidigkeit, saftige Rosinenbrötchen und den typischen Rosinenbrötchen-Geschmack.

Eier. Eier sorgen ebenfalls für einen lockeren und geschmeidigen Hefeteig. Für 8 Rosinenbrötchen wird in diesem Rezept nur ein halbes Ei verwendet. Das Ei kann in einer Schale verquirlt werden und anschließend wird die Hälfte in den Teig gegeben.

Rosinen. Klassisch werden für Rosinenbrötchen ungeschwefelte Sultaninen verwendet. Diese sind weicher und milder im Geschmack. Aber auch (weiche) Korinthen eignen sich prima für die leckeren Rosinenbrötchen.

Milch. Für die schöne goldbraune Farbe und eine leicht glänzende Oberfläche können die Rosinenbrötchen vor dem Backen mit etwas Kuhmilch bestrichen werden. Hierfür eignet sich ein Silikonpinsel.

Zubereitung – so gelingen die fluffigen Rosinenbrötchen

Schritt 1

Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker und Salz hinzufügen und verrühren.

Schritt 2

Den halben Würfel Frischhefe in warmes Wasser zerbröseln und unter Rühren auflösen.

Schritt 3

Hefe-Wasser-Mischung zu den trockenen Zutaten geben, 2 EL Butter und ein Ei hinzugeben. Für 8 Rosinenbrötchen reicht 1/2 Ei. Dafür kann ein EI in einem Schälchen verquirlt werden und die Hälfte zum Teig gegeben werden. Nun alles verkneten. Anfangs fühlt sich der Teig klebrig an. Nach 10-15 Minuten kneten wird der Teig geschmeidig und erhält eine elastische Konsistenz. Zum Kneten eignen sich am besten die Hände, die Knethaken eines Handmixers oder eine Küchenmaschine mit Knethaken.

Schritt 4

Im nächsten Schritt die Rosinen hinzufügen und unter den Teig kneten.

Schritt 5

Den Teig zugedeckt mindestens 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Schritt 6

Den Teig nochmal durchkneten und in 8 Stücke teilen. Zu Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Teigkugeln nochmal mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.

Schritt 7

Die Brötchen mit Milch bestreichen. Hierfür eignet sich ein Silikonpinsel. Nun können die Brötchen im vorgeheizten Ofen bei 180°C–200°C 15-20 Minuten goldbraun gebacken werden. Die Dauer hängt vom Ofen ab. Die Brötchen sind fertig wenn sie eine gleichmäßig goldbraune Farbe haben, aufgegangen sind und hohl klingen wenn man auf die Unterseite klopft (Klopftest). Drucktest: auf die Oberseite des Brötchens drücken. Wenn das Brötchen nicht nachgibt und sich fest anfühlt, ist es fertig.

Guten Appetit!

Probiere auch die anderen leckeren Rezepte auf dem Hexenkessel-Foodblog

Wenn dir das Rezept gefallen hat, würde ich mich riesig über eine 5-Sterne-Bewertung freuen!

Deine Livia

fluffige Rosinenbrötchen

Zutaten
  

  • 250 g Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 tl Salz
  • 20 g Frischhefe 1/2 Würfel
  • 2 EL Butter
  • 1/2 Ei verquirlt
  • 100 g Rosinen
  • nach Belieben Milch zum Bestreichen

Anleitungen
 

  • Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker und Salz hinzufügen und verrühren.
  • Den Würfel Frischhefe in warmes Wasser zerbröseln und unter Rühren auflösen.
  • Hefe-Wasser-Mischung zu den trockenen Zutaten geben,
    2 EL Butter und ein Ei hinzugeben.
    Für 8 Rosinenbrötchen reicht 1/2 Ei. Dafür kann ein EI in einem Schälchen verquirlt werden und die Hälfte zum Teig gegeben werden.
    Nun alles verkneten.
    Anfangs wirkt der Teig noch sehr klebrig. Nach 10-15 Minuten kneten wird der Teig geschmeidig und erhält eine elastische Konsistenz.
    Zum Kneten eignen sich am besten die Hände, die Knethaken eines Handmixers oder eine Küchenmaschine mit Knethaken.
  • Im nächsten Schritt die Rosinen hinzufügen und unter den Teig kneten.
  • Den Teig zugedeckt mindestens 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  • Den Teig nochmal durchkneten und in 8 Stücke teilen. Zu Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Teigkugeln nochmal mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
  • Die Brötchen mit Milch bestreichen. Hierfür eignet sich ein Silikonpinsel.
  • Nun können die Brötchen im vorgeheizten Ofen bei 180°C–200°C 15-20 Minuten goldbraun gebacken werden. Die Dauer hängt vom Ofen ab.
    Die Brötchen sind fertig wenn sie eine gleichmäßig goldbraune Farbe haben, aufgegangen sind und hohl klingen wenn man auf die Unterseite klopft (Klopftest). Drucktest: auf die Oberseite des Brötchens drücken. Wenn das Brötchen nicht nachgibt und sich fest anfühlt, ist es fertig.
    Guten Appetit!